Spielberichte

Punktspiel TuS Pegau - SpVgg Leipzig 3:2 (1:1)

 

Faktoren sprechen für Pegau und einen verdienten Saisonabschluss...


..welcher.der Auftakt für die kommende Saison sein soll!

Mit einem 3:2 besiegten die Pegauerinnen (Platz 11) die Gäste aus Leipzig (Platz 4). Pegau hatte alle Kräfte bis auf eine Stammspielerin an Bord.


Doch bis dahin war es ein langer und harter Weg. Die Gäste nahmen von Anfang an das Zepter in die Hand und die jungen Spielerinnen zeigten ihre läuferische Stärke. Pegau konnte nur mit geschlossener Leistung dagegen halten. Die Schüsse auf den Pegauer Kasten gingen oft drüber, die Latte rettete oder Marie Moritz konnte den Ball festhalten.

Nicht jedoch in der 16. Minute als Anabel Sophie Feistner den Ball flach im Eck unter bringen konnte zur 0:1 Führung.

10 Minuten später war die angeschlagene Gästetorfrau aus ihrem Kasten, jedoch brachte Pegau den Ball nicht im leeren Tor unter.

Erleichterung in der 39. Minute. Maria Maluschka mit einem wunderbaren Pass auf Fabienne Bublitz, welche den Ball über die hinaus gelaufene Hüterin zirkeln konnte zum Ausgleich und Halbzeitstand.


Die Sonne drückte und die Gäste auch. Rebecca Leede nutzte in der 56. Minute ihre Chance, da Pegau den Ball nicht aus dem Strafraum brachte, zur erneuten Führung der Leipzigerinnen.

Pegau merkte: da geht noch was und wollte das letzte Spiel sauber zu Ende spielen. Es wurde mehr Druck aufgebaut und so ein fataler Fehler der Leipziger Hintermannschaft provoziert als eine Spielerin einen Rückpass zu ihrer Hüterin spielte, diese aber nicht reagieren konnte und der Ball so zum Ausgleich den Weg ins Tor fand.

Punkt halten oder weiter nach vorn spielen? Standardsituationen brachten die Chancen für Pegau und eine nutzten diese in der 75. Minute. Freistoß, getreten durch Maria Maluschka, die Hüterin lässt den Ball prallen, Fabienne Bublitz setzt nach und bringt den Ball zur 3:2 Führung im Tor unter.

Die letzten 15 Minuten wurden zur Qual. Die Gäste warfen nochmal alles nach vorn. Doch wieder rettete die Latte oder die geballte Abwehrkraft der Pegauerinnen.

Stehend k.o. kam endlich der ersehnte Schlusspfiff.


Fazit:
Viele Faktoren spielten Pegau in die Karten und führten zum Sieg. Aber warum nicht: denn Fußball ist Fußball. Jetzt ist zu hoffen, dass in der neuen Saison an diese Leistung angeknüpft werden kann, zumal auch auf Verstärkung aus dem eigenen Nachwuchs und einem Spielerwechsel gehofft werden kann.


Pegau:

Moritz, Bernstein, Heinichen, Maluschka, Heinicke, Marke, Neitzsch, Lange, Guthe (Schubert), Sack, Bublitz (Staloch)


Schiri: Lickfeldt (Geithain)

Punktspiel Roter Stern Leipzig - TuS Pegau 1:1 (0:0)

 

Kampf und Wille

 

Im vorletzten Spiel traten die Pegauerinnen auswärts bei den Roten Sternen an.

Relativ gut besetzt fanden die Gäste von Angang an gut ins Spiel. Die Sterne stellten sich diesmal mehr hinten rein und warteten auf Konter, welche Pegau aber nicht zuließ.

So fand das Spiel größtenteils zwischen den Strafräumen statt. Wenn die Sterne vor den Pegauer Kasten kamen, ging der Ball über das Tor oder landete sicher bei Schlussfrau Marie Moritz.

Pegaus Chancen fanden sich in Freistößen wieder, wovon es eine Menge gab. Der Ball wollte aber leider nicht den Weg ins Tor finden.

So ging es mit einem 0:0 in die Pause.


Pegau bekam die Order, sich die Bälle noch besser zuzuspielen und den letzten Pass in die Spitze konsequenter auszuführen.

Doch nur eine Minute nach Wiederanpfiff hatte die ehemalige Pegauer Spielerin Juliane Walther einen Sonntagsschuss, zog aus der zweiten Reihe ab und der Ball landete im Tor. Marie Moritz war fast noch mit den Fingerspitzen dran.

Wieder ein Rückstand für die Gäste, doch diesmal ließ man sich nicht erschüttern und es wurde Druck aufgebaut. Es wurde besser nachgesetzt und man holte sich die Bälle, doch kleine Fouls störten den Neuaufbau.

Eine viertel Stunde vor Schluss stellte Pegau um und warf alles nach vorn. Nadja Neitzsch schießt aus der Drehung, der Ball verfehlt knapp das Tor. Die Sterne standen nur noch auf Abwehr. Dann in der 81. Minute ein Freistoß. Claudia Heinichen tritt diesen und dann beim Gewühle im Strafraum spitzelt Nadja Neitzsch diesen zum Ausgleich ins Tor. Endlich!

Jetzt wurden aber die Sterne wieder wach und holten sich auch noch den einen oder anderen Standard. Es brachte für beide Seiten nichts mehr und so ging es mit dem Unentschieden nach Hause.


Fazit:
Auch wenn der Punkt im vorletzten Spiel geholt wurde und an der Tabellensituation nichts mehr ändert, ist dieser doch wichtig für die Mannschaft. Jetzt heißt es nochmal kämpfen am letzten Spieltag.


Pegau:
Moritz, Bernstein, Heinichen, Sack, Schubert, Heinicke, Marke, Neitzsch, Lange, Guthe, Bublitz


Schiri: Bergmann (TSV Leipzig-Wahren)

Punktspiel FFV Leipzig III - TuS Pegau 4:0 (4:0)

 

Zwei unterschiedliche Halbzeiten


Frohen Mutes traten die Pegauerinnen bei der 3. Mannschaft des FFV an. Doch wieder musste umgestellt werden, da wieder nicht alle Spielerinnen an Bord waren.

Nach nur drei Minuten bekam Sarah Gäbler einen Pass zugespielt und konnte somit allein auf die Pegauer Hüterin zulaufen und zum 1:0 einschieben.

Nur drei Minuten später gab der Schiedsrichter Handelfmeter. Protest zurecht der Pegauerinnen: angelegte Arme und dann noch angeschossen zu werden-wo soll man denn hin? Amelie Uhlig verwandelt zum 2:0.

Doch das Kuriose hörte nicht auf. Nur zwei Minuten später erneut ein Pfiff und Elfmeter!? Ball gespielt, die Gästespielerin fällt und zieht die Pegauerin mit. Lisa Kischel erhöht auf 3:0.

Damit war die Moral der Pegauerinnen gesunken.

Auch bekamen die Gäste die Härte des FFV zu spüren und immer wieder musste das Spiel unterbrochen werden. Die Freistöße für Pegau konnten jedoch nicht genutzt werden.

In der 35. Minute ein Eckball für die Gastgeberinnen und Dorit Dathe erhöht per Kopf zum 4:0. Damit ging es in die Pause.


Der FFV stellte um und so ging nicht mehr wirklich viel für die Gastgeberinnen. Pegau fand besser ins Spiel und kam auch zu einigen Abschlüssen, ein Treffer wollte aber nicht fallen. Jedoch lies man auch nichts mehr zu und auch der FFV schoss keine Tore mehr. Die harte Gangart behielten sie bei und bereits angeschlagene Spielerinnen wurden weiter in die Mangel genommen. Die Worte des Schiedsrichters halfen nichts, vielleicht hätte es die eine oder andere Karte getan.


Fazit:

Zwei nicht berechtigte Elfmeter brachten den vorzeitigen Knick in die Pegauer Mannschaft. Jedoch gaben die Gäste zu keiner Zeit auf und die zweite Hälfte bewies, dass es auch anders gehen kann.


Pegau:
Moritz, Bernstein, Sack, Jahn, Maluschka, Heinicke, Marke, Neitzsch, Staloch (Großkopf), Guthe (Schubert), Bublitz


Schiri: Oliver Drabe ( SV Fortuna Leipzig 02)

Punktspiel SV 90 Lissa - TuS Pegau 9:0 (5:0)

 

Nichts zu holen...


Nachholespiel an einem Freitagabend. Die Pegauerinnen fuhren mit einem Wechsler nach Lissa und mussten dort eine etwas zu hohe Niederlage einstecken.

Kurz nach Beginn der Partie kassierten die Gäste schon das 1:0 durch Doreen Glöckner, welche ihre Schnelligkeit auf der rechten Außenbahn nutzte.

Nur 8 Minuten später fiel das 2:0 durch Kristin Lattauschke, wobei in der Abwehr Marie Moritz noch dran war, aber der Abstauber den Weg ins Tor fand.

Mit einer Direktabnahme in der 16. Minute wieder durch Kristin Lattauschke konnten die Gastgeberinnen auf 3:0 erhöhen.

Doch auch Pegau bekam eine Chance in der 28. Minute durch Fabienne Bublitz, wobei die Lissaerinnen durch eine Kopfballabwehr nach hinten mit halfen. Doch der Ball landete in den Armen der Hüterin.

Nur drei Minuten später erzielte Annalena Röhlig das 4:0 und kurz vor der Halbzeit erhöhte Laura Nuck auf 5:0.


Nach Wiederanpfiff verlief die Partie etwas ruhiger und Pegau konnte auch mal den Ball in den eigenen Reihen halten. So dauerte es diesmal bis zur 66. Minute ehe erneut Lattauschke zum 6:0 einschieben konnte, nachdem die Pegauer Abwehr nicht mit gelaufen war.

In der 70. Minute zieht Ramona Lenhardt aus ca. 20 Metern flach ab und trifft zum 7:0. Nur drei Minuten später trifft erneut Lattauschke nach einer Ecke zum 8:0 und den Schlusspunkt setzte nochmal Doreen Glöckner zum 9:0.


Fazit:

Pegau hatte keine Chance gegen läuferisch starke Gastgeberinnen. Dennoch wurde versucht, den Ball zu halten und zu spielen, aber viele Abspiele landeten beim Gegner, da diese immer einen Tick schneller am Ball waren.


Pegau:
Moritz, Bernstein, Maluschka, Schubert, Heinicke, Marke, Neitzsch, Staloch, Lange, Guthe, Bublitz (Großkopf)


Schiri: Christian Jordan (SV Concordia Schenkenberg)

Punktspiel Leipziger FC - TuS Pegau 4:0 (1:0)

 

Wenn das Wörtchen wenn nicht wär…


Zu zehnt traten die Pegauerinnen auswärts beim Leipziger FC an, welcher in der Vergangenheit auch personelle Probleme hatte, diesmal aber in voller Besetzung spielte.

Die Gastgeberinnen konnten Anfangs die eine Frau Überhang nicht ganz nutzen. Mit gutem Stellungsspiel konnte Pegau einige Torschüsse verhindern. Auch das Zuspiel der Leipzigerinnen kannte man besser.

Nach 14 gespielten Minuten Abschlag der Pegauer Torfrau Carolin Sack, die Abwehr bekommt den Ball nicht unter Kontrolle. Fabienne Bublitz ist durch und läuft allein auf die Torfrau zu. Ein Schuss und die Torfrau hat doch noch ihr Bein dazwischen. Schade!

Drei Minuten später konnte Carolin Sack einen Ball nur mit dem Bein abwehren, doch Miriam Zimmer setzte nach und brachte den Ball zur 1:0 Führung über die Linie.

Pegau versuchte auch das Spiel nach vorne, jedoch gab es zu viele Fehlpässe, so dass er Ball immer wieder beim Gegner landete.

Dann plötzlich ein Pfiff und der Schiri zeigt auf den Punkt. Handspiel im Strafraum? Die Kapitänin Susann Frenzel trat an und schoss den Ball über den Kasten.

Kurz vor Abpfiff bekam die von hinten kommende Nicole Marke einen Pass von der angeschlagenen Kapitänin Nadja Neitzsch und lief von außen aufs Tor. Aber auch dieser Angriff ging leider ins Lehre.

So ging es mit der knappen Führung für Leipzig in die Pause.


Die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten. Pegau hatte nur Chancen durch Standards wie in der 53. Minute. Ein Freistoß getreten von Nadja Neitzsch ging knapp vorbei.

In der 75. Minute ein Konter und erneut traf Miriam Zimmer für die Gastgeberinnen mit einem Ball hoch ins Eck zum 2:0.

Nur 5 Minuten später wieder ein Freistoß für die Gäste. Maria Maluschka tritt diesen, Nadja Neitzsch läuft gut in den Strafraum, der Ball springt der Hüterin vor die Füße und hat ihn sicher.

Aufgrund einer Verletzung spielten die Gäste dann kurzzeitig nur zu neunt. Die 84. Und 85. Minute brachten nochmal zwei Tore für die Gastgeberinnen durch Sabine Schröder ins obere Eck und Kathrin Breitung per Kopf nach Eckball.

Dem Schiedsrichtergespann kann ein gute Leistung bescheinigt werden.


Fazit:

Wenn Pegau vollzählig gewesen wäre und wenn man die Chancen genutzt hätte, wer weiß was dann gewesen wäre.

Wichtig ist jedoch, dass Pegau zu keinem Zeitpunkt aufgegeben hat und jeder für jeden gekämpft hat auch wenn es mit der einen oder anderen Verletzung schwer fiel.


Pegau:

Sack, Bernstein, Jahn, Maluschka, Heinicke, Marke, Neitzsch, Lange, Guthe, Bublitz


Schiri: Noack (SV Dölzig)

Punktspiel TuS Pegau - SV Klinga/A. 1:1 (1:0)

 

Einen Punkt erkämpft


Den dritten Punkt im dritten Spiel hintereinander konnten die Pegauerinnen gegen den derzeitigen Tabellenvierten Klinga/Ammelshain einfahren. Damit sind jetzt mehr Punkte im Sack als in der Hinrunde.


Pegau nahm den Schwung aus dem letzten Spiel mit und lies den Ball laufen. In der 5. Minute passte Nadja Neitzsch auf Fabienne Bublitz, welche die außen stehende Andrea Staloch sieht. Diese zieht einfach mal ab und der Ball landet im oberen Eck im Tor zum 1:0. Das erste Tor für Andrea.

Pegau bemühte sich weiter und das Zusammenspiel zwischen Abwehr, Mittelfeld und Sturm funktionierte bestens. Doch auch die Gäste aus Klinga kamen zu ihren Chancen. Kerstin Bloi kam zu ein zwei Schüssen auf das Tor, zum Glück für Pegau ging der Ball jeweils daneben. Marie Moritz im Pegauer Kasten musste sich manchmal ganz schön strecken.

So ging es nach Spielanteilen verdient mit dem 1:0 in die Pause.


Die Gäste kamen etwas schwungvoller aus der Kabine und Pegau hatte zu kämpfen, das 1:0 zu halten. Das Zusammenspiel klappte nicht mehr so gut und einige Fehlpässe brachten die Gäste wieder ins Spiel.

Dann liesen auch merklich die Kräfte nach und es wurde zu einem Kampf.

Noch 5 Minuten zu spielen, Pegau warf alles in die Bälle der Gäste, doch dann nutzte Kerstin Bloi einen Fehler der Hintermannschaft und erzielte mit einem hohen Ball den Ausgleich, obwohl Marie Moritz im Tor mit den Fingerspitzen noch dran war. Dieser war verdient, da Pegau nicht mehr viel entgegen zu setzen hatte.

Zum Glück kam dann der Schlußpfiff und der eine Punkt war gerettet.


Fazit:
Wieder einmal hatte Pegau kein Glück, den Dreier zu halten. Aber wenn man weiter so spielt, kann der eine oder andere Punkt noch geholt werden. Im nächsten Spiel gegen SV 90 Lissa muss man dazu allerdings noch ein Bein anziehen.


Pegau:

Moritz, Heinichen, Jahn, Maluschka, Marke, Neitzsch, Sack, Staloch, Lange, Guthe (Großkopf), Bublitz


Schiri: Sommer (FC Bad Lausick)

Punktspiel BSV Schönau - TuS Pegau 2:2 (0:1)


Ein Sieg wäre verdient gewesen


Leider nur einen Punkt konnten sich die Pegauerinnen auswärts beim BSV Schönau erarbeiten. Beide Mannschaften trennten sich 2:2, nachdem Pegau zweimal in Führung gegangen war. Im Hinspiel trennten sich noch beide Mannschaften mit einem 0:4 für Schönau.


Pegau ging von Anfang konzentriert in die Partie. Diesmal versuchte man spielerisch den Weg nach vorn zu finden und nicht mit langen Bällen zu agieren. Das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Postionen funktionierte gut und es gab nur wenig Ballverluste. So ergaben sich zwei Möglichkeiten in den ersten 30 Minuten.

Auch Schönau suchte das Spiel nach vorn. Einmal rettete die Latte und das andere Mal zeigte Pegau starke Abwehrleistungen. Die Spielmacherin Selina Kuntzsch wurde taktisch gut durch Nicole Marke aus dem Spiel genommen und kam so zu weniger Chancen.

Kurz vor der Pause kam der Ball zu Claudia Heinichen, welche diesen gefühlvoll im Tor zum 0:1 unterbrachte. Nach Spielverlauf hoch verdient.


Nach der Pause hieß es weiter konzentriert zu bleiben, was auch bis zur 63. Minute gelang. Ein Freistoß für die Gastgeberinnen brachte den Ausgleich, indem Selina Kuntzsch gut durchlief und per Kopf einnetzte.

Für Pegau ergaben sich weitere gute Möglichkeiten durch Standards, wovon eine Maria Maluschka in der 80. Minute nutzen konnte. Per direkt erzieltem Freistoß ging Pegau erneut in Führung.

Die Gastgeberinnen machten Druck und das Spiel wurde etwas hektischer. So gab es noch einen nicht ganz verdienten Freistoß für diese, welchen Mirjam Braunsdorf zum erneuten Ausgleich nutzen konnte.

Am Ende hieß es 2:2.


Fazit:

Drei Punkte wären für Pegau verdient gewesen. Wenn man die Leistung aus diesem Spiel in Zukunft weiter aufrufen kann, sollte die Abgabe der roten Laterne drin sein.


Pegau:
Moritz, Heinichen, Jahn, Maluschka, Heinicke, Marke, Neitzsch, Sack, Staloch (Großkopf), Guthe, Bublitz

Schiri: Christine Weigelt (RB Leipzig)

Punktspiel TuS Pegau - SG LVB II 0:0

 

Wieder ein Punkt für die Moral

 

Einen Punkt konnten sich die Pegauerinnen gegen den Tabellensechsten SG LVB II sichern, liegen damit aber weiter am Tabellenende. Da wieder nicht alle Spielerinnen arbeitsbedingt an Bord waren, musste wieder umgestellt werden.


In einem Spiel auf Augenhöhe schenkten sich beide Mannschaften nichts und suchten das Spiel nach vorn.

Die SG mit Tempostößen und Pegau mit langen Bällen in die Spitze erreichten nichts Zählbares.

Ein Rückpass der Gäste in der ersten viertel Stunde gelangte gefährlich in Richtung deren Tor und man sah ihn schon drin, jedoch konnte die Gästekeeperin den Ball ins Aus lenken. Die Gästeabwehr selbst spielte teilweise verunsichert hinten herum, was Pegau jedoch nicht nutzen konnte.

Die Pegauer Abwehr stand gut und so gelang es oft durch gute Zusammenarbeit den Führungstreffer der Gäste zu verhindern.

Mit dem 0:0 ging es in die Pause.


In der zweiten Hälfte kam die Sonne raus und beide Mannschaften mit neuem Schwung. Es bot sich das gleiche Spiel wie in der ersten Hälfte. Pegau erarbeitete sich weitere Chancen durch Standards, doch auch diese konnten nicht genutzt werden.

Am Ende war der Punkt verdient, da die Pegauer Kapitänin schon angeschlagen ins Spiel ging und am Ende zwei weitere Spielerinnen mit Verletzungen kämpfen mussten.

Dem Schiedsrichtergespann um Matthias Sommer konnte eine gute Leistung bescheinigt werden.


Fazit:
Der Punkt war wichtig für die Moral der Mannschaft und trotz einiger Verletzungen zeigte Pegau den Willen, diesen auch zu holen.


Pegau:

Moritz, Heinichen, Jahn, Maluschka, Schubert, Marke, Neitzsch, Sack, Staloch (Großkopf), Lange, Bublitz


Schiri: Sommer (FC Bad Lausick)

Punktspiel TuS Pegau - BSV Schönau 0:4 (0:2)

 

Im Nachholespiel gegen den BSV Schönau mussten die Gastgeberinnen krankheitsbedingt auf einige Stammspielerinnen verzichten.

So war das Motto defensiv ausgerichtet und man spielte diesmal nur mit zwei Spitzen.


Die erste viertel Stunde ging das Konzept auf und war auch den Gegnern zu verdanken, die zum Glück nur über oder neben den Kasten schossen.

Dann ein Pass von außen und die in der Mitte allein gelassene Spielmacherin und Goalgetterin Selina Kuntzsch der Gäste konnte in der 15. Minute zum 0:1 einschieben.

Pegau versuchte weiter das Spiel nach vorn, jedoch kamen die Bälle zu schnell zurück. Marie Moritz im Tor der Pegauerinnen musste sich teilweise strecken, um weitere Treffer zu verhindern.

Bis zur 45. Minute konnte so der Rückstand gehalten werden, eh erneut Selina Kuntzsch zum 0:2 traf.

Zwischenzeitlich sollte sich auch noch eine Chance für die Pegauerin Nicole Marke ergeben.


In der zweiten Hälfte versuchte Pegau weiter das Aufbauspiel der Gäste zu unterbinden und kam so zu einigen Möglichkeiten durch Standards. Der Anschlusstreffer wollte jedoch nicht fallen, da auch die Gästehüterin gut parierte.

Es dauerte bis zur 80. Minute eh erneut Selina Kuntzsch diesmal mit dem Außenrist den Treffer zum 0:3 markierte. Bei Pegau ließen nun auch merklich die Kräfte nach und Denise Wieczorek erzielte in der 87. Minute das 0:4.


Fazit:

Die Gäste waren doch läuferisch stärker und konnten so ihre Chancen nutzen. Trotzdem gaben die Pegauerinnen nie auf und jeder hat das gegeben, was möglich war.


Pegau:

Moritz, Heinichen, Jahn, Schubert, Heinicke, Marke, Neitzsch, Staloch, Lange, Guthe (Sack), Bublitz


Schiri: Niemann (SV 1900 Flößberg)

Hallenturnier TuS Pegau


Mit diesmal 10 Mannschaften aus dem Dreiländereck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen konnte das Turnier der Frauen des TuS Pegau bestritten werden.

Ein Dankeschön geht an die Physiotherapie Uta Brückner in Pegau, welche das Turnier sponserte.


Für Pegau in Staffel 1 und Wacker Leipzig in Staffel 2 gingen die Vorrundenspiele ohne Punktverlust aus. Dabei besiegte Pegau im ersten Spiel TuS Leutzsch mit 3:0 durch Tore von Maria Maluschka (1) und Marie-Luise Arnold (2). Das zweite Spiel gegen Eintracht Dobritz wurde schon etwas spannender und durch das Tor von Nadja Neitzsch konnten auch hier drei Punkte eingefahren werden.

Den höchsten Sieg mit 4:1 über LSV Südwest fuhr Pegau im dritten Spiel ein. Die Tore gingen alle auf das Konto von Nadja Neitzsch. Ein Unentschieden im letzten Spiel hätte gereicht, aber Nadja Neitzsch traf erneut und so besiegte man die LSG Goseck/UM Weißenfels mit 1:0.


In Staffel 2 konnte der Gegner für Pegau im Halbfinale erst im letzten Vorrundenspiel ermittelt werden. Hier standen sich die Gäste aus Sachsen-Anhalt der SV Allstedt und der Thüringer ZFC Meuselwitz gegenüber, wobei Allstedt das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden konnte.

Durch einen Sieg über TuS Leutzsch schaffte es Eintracht Dobritz noch auf Platz zwei der Staffel 1 und stand damit als Halbfinalgegner für Wacker Leipzig fest.


Pegau musste sich mit einem 0:4 gegen Allstedt geschlagen geben und Dobritz verlor knapp 0:1 gegen Wacker Leipzig. Damit standen die Finalisten fest. Im Spiel um Platz 3 standen sich erneut Pegau und Dobritz gegenüber. In der letzen Sekunde erzielte Nicole Marke das 1:0 für Pegau und sicherte damit der Mannschaft Platz 3.

Im spannenden Finalspiel gewann Wacker Leipzig knapp mit 2:1 über Allstedt.


Als beste Torhüterin konnte sich für Pegau Alexandra Bunk auszeichnen, welche ein Torte, gesponsert vom Backhaus Hennig, erhielt.

Als beste Torschützin erhielt Mandy Knaak von Wacker Leipzig ein Wusrtpaket der Firma PfW Pegau.


Staffel 1:

Pegau - Tus Leutzsch 3:0; - Dobritz 1:0; - LSV Südwest 4:1; - Weißenfels 1:0

TuS Leutzsch – LSV Südwest 0:3; - Weißenfels 1:2; - Dobritz 0:4

LSV Südwest – Weißenfels 0:0; - Dobritz 2:2

Weißenfels – Dobritz 0:2

Platz 1 Pegau, Platz 2 Dobritz, Platz 3 LSV Südwest, Platz 4 Weißenfels, Platz 5 TuS Leutzsch


Staffel 2:

Wacker Leipzig – ZFC Meuselwitz 2:0; - SV Allstedt 2:1; - Klinga/A. 5:0; - Störmthal 5:0

ZFC Mueselwitz – Klinga/A. 1:0; Störmthal 2:0; - SV Allstedt 1:3

Klinga/A. – Störmthal 1:0; - SV Allstedt 1:4

Störmthal – SV Allstedt 0:2

Platz 1 Wacker Leipzig, Platz 2 SV Allstedt, Platz 3 ZFC Meuselwitz, Platz 4 Klinga/A., Platz 5 LSV Störmthal


Spiel um Platz 9

TuS Leutzsch – LSV Störmthal 0:2

Spiel um Platz 7

Weißenfels – Klinga/A. 2:3 n.N. (0:0)

Spiel um Platz 5

LSV Südwest – ZFC Meuselwitz 1:0

Spiel um Platz 3

TuS Pegau – SV Eintracht Dobritz 1:0

Finale

SV Allstedt – Wacker leipzig 1:2


Für Pegau spielten:
Bunk, Moritz, Maluschka, Neitzsch, Otto, Arnold, Guthe, Marke, Jahn

Punktspiel Bornaer SV - TuS Pegau 5:0 (3:0)


In doppelter Unterzahl


Krankheit und Arbeit dezimierten die Pegauerinnen auf 9 Spielerinnen im Derby gegen den Bornaer SV. Dennoch brachte man das Spiel in geschlossener Mannschaftsleistung über die Bühne und verlor am Ende mit 5:0.


17 Minuten konnte sich Pegau gut gegen stark offensiv auftretende Gastgeberinnen wehren, eh nach einer Ecke Josefine Spranger per Kopf das 1:0 erzielte.

Weiter ging die Abwehrschlacht als in der 29. Minute erneut Spranger aus 25 Metern abzog, der Ball an die Latte geht und von dort den Weg ins Tor findet zum 2:0.

Nur vier Minuten später findet ein hoher Ball getreten von Jessica Wende von halb links den Weg ins obere Toreck zum 3:0.

Pegau versteckte sich auf keinen Fall und versuchte die einzigste Sturmspitze in Szene zu setzen. Doch allein auf weiter Flur hieß es nur Ball halten und Zeit schinden.


Die zweite Hälfte verlief ähnlich der ersten. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Spranger durch einen direkten Freistoß das 4:0.

Pegau versuchte sich weiter Chancen nach vorn zu verschaffen, welche sich auch bis zum gegnerischen 16er ergaben.

Nach einer weiteren knappen halbe Stunde zog Spranger erneut ab und der flache Ball landete zum 5:0 im Kasten.

Dank der gemeinsamen Abwehrarbeit ließ Pegau keine weiteren Treffer zu.


Fazit:

Nur gemeinsam konnte Pegau eine höhere Niederlage verhindern, was gut gemeistert wurde und die Taktik des Trainergespanns wurde sehr gut umgesetzt. Auch die angeschlagene Kapitänin zeigte den Weg und zog ihr Team mit.

Jetzt heißt es abschalten und die Winterpause genießen.


Pegau:

Sack, Heinichen, Maluschka, Schubert, Heinicke, Marke, Neitzsch, Staloch, Lange


Schiri: Sommer (FC Bad Lausick)

Punktspiel TuS Pegau - Roter Stern Leipzig 0:0

 

Wichtiger Punkt für die Moral

 

In einem Spiel auf Augenhöhe konnten die Pegauerinnen einen Punkt holen, bleiben damit aber immer noch auf dem letzten Platz. Doch für die Moral der Mannschaft war dies ein positives Zeichen.

 

Beide Mannschaften hatten in der ersten Hälfte den gleichen Spielanteil. Bei Pegau fehlte jedoch der letzte Pass in die Spitze und die Gäste verschossen ihre Möglichkeiten. Auch zwei Abpraller konnten sie nicht verwerten, da Pegau eine geschlossene Abwehrarbeit leistete. Standardsituationen konnten ebenfalls auf beiden Seiten nicht genutzt werden.

So ging es gerecht mit dem 0:0 in die Pause.

 

Nach kurzer Erwärmung mit heißem Tee ging es munter weiter. Doch die Sterne schienen etwas erwärmter zu sein, denn nur eine Minute nach Wiederanpfiff musste sich Marie Moritz strecken und lenkte einen Flugball noch an die Latte und konnte diesen unmitelbar danach festhalten.

Pegau war jetzt wach und zeigte gute Spielzüge nach vorn. Da die Abwehr mit aufrückte, wurde es gefährlich für die Gäste. Doch auch die standen gut und so wollte auf beiden Seiten der Ball nicht ins Tor.

Das Unentschieden geht für beide Mannschaften in Ordnung, wenn auch Pegau den Dreier dringend gebrauchtt hätte, um die Rote Laterne abzugeben.

 

Fazit:

Pegau zeigte wieder ein gutes Spiel und wurde diesmal wenigstens mit einem Punkt belohnt. Jetzt heißt es an diese Arbeit anzuknüpfen und weiter den Weg aus dem Keller zu suchen.

 

Pegau:

Moritz, Bernstein (26. Reiche), Sack, Maluschka, Heinicke, Marke, Neitzsch, Otto, Staloch, Arnold, Bublitz

 

 

Schiri: Tietze (FSV Kitzscher)

Punktspiel TuS Pegau - FFV Leipzig III 0:1 (0:0)

 

Unverdient verloren

 

In einem spannenden Spiel bis zur letzen Minute war der Fussballgott mal wieder nicht auf Pegauer Seite. Unglücklich verloren die Elsterstädterinnen 0:1 gegen den FFV Leipzig III.

Das Spiel wurde in Elstertrebnitz ausgetragen, da die Plätze in Pegau witterungsbedingt gesperrt wurden. Eine großes Dankeschön an den SV, dass die Frauen den Platz nutzen durften.

 

Der FFV begann die Partie nicht so druckvoll wie erwartet. Pegau konnte gut mithalten und auch selber agieren. Die Spielanteile waren auf beiden Seiten gleich. Dies brachte einige Standardsituationen, welche aber nicht genutzt wurden.

Pegau spielte gut über die Außen, jedoch fehlte die richtige Flanke. Einen Aufsetzer Mitte der ersten Hälfte sah man schon im Tor, jedoch lenkte die Hüterin den Ball noch über den Kasten.

Etwas Glück hatten auch die Gastgeberinnen da zweimal die Latte und einmal der Pfosten rettete.

 

In der zweiten Hälfte wollten die Gäste mehr und das Spiel wurde heftiger. Auch die Gästetrainerbank wurde lauter, da man sich doch mehr erhofft hatte gegen den Tabellenletzten.

Auch hier konnten die Standardsituationen wieder nicht genutzt werden. Pegau zeigte ein gutes Kombinationsspiel, welches aber am Ende nicht belohnt wurde.

In der 76. Minute wurde der FFV nicht konsequent genug gestört bzw. rutschte eine Pegauer Spielerin weg und so nutzten dies die Gäste durch Katja Greulich zur 0:1 Führung. Der Ball war auch noch unglücklich abgefälscht.

Pegau warf nochmal alles nach vorn und der FFV versuchte den Ball in den eigenen Reihen zu halten.

Am Ende gingen die Gäste als Sieger vom Platz, wobei ein Unentschieden gerecht gewesen wäre.

 

Fazit:

Wenn Pegau an diese Leistung anknüpfen kann, sind doch noch einige Punkte drin. Momentan muss man sich aber weiter mit der Roten Laterne arangieren.

 

Pegau:

Moritz, Bretschneider, Heinichen, Maluschka, Bublitz (86. Staloch), Marke, Neitzsch, Otto, Arnold, Jahn, Heinicke

 

 

Schiri: Niemann (SV 1900 Flößberg)

Punktspiel TuS Pegau - Leipziger FC 0:7 (0:2)

 

Trotz Chancen und gut besetztem Kader verloren

 

Die Pegauerinnen waren bis auf drei Spielerinnen komplett vertreten. Beim LFC waren einige bekannte Gesichter aus früheren Tagen dabei und so wusste man auch um die Spielweise und-stärke der Gäste.

 

Das sollte sich gleich in der 3. Minute zeigen. Nachdem Marie Moritz einen Schuss stark gehalten hatte, konnte Katja Göpfert den Abpraller zur 0:1 Führung nutzen.

Nur 3 Minuten später bekam Pegau die Chance durch einen Freistoß, welcher bei Claudia Heinichen landete, diese den Ball Richtung Tor spielte und der knapp an der Torlinie vorbei ins Aus läuft. Die mitgelaufene Fabienne Bublitz hatte keine Chance mehr, an den Ball zu kommen.

Nur eine Minute später die 2. Chance für Pegau wieder nach einem Freistoß, der diesmal bei Rosi Bernstein ankam, welche den Kasten knapp verfehlte.

Die Mannschaften merkten da geht noch was für Pegau und so wurde das Spiel etwas härter auf Seiten des LFC. Der nächste Freistoß in der 28. Minute senkte sich gut, aber leider in den Armen der Gästehüterin.

Eine Ballverlust nur zwei Minuten später nutzte Antje Meseberg zum 0:2.

Kurz vor der Halbzeitpause wäre Claudia Heinichen durch gewesen und konnte nur durch ein taktisches Foul gestoppt werden. Dies war die 4. Chance der Pegauerinnen, da der Freistoß erneut bei Claudia Heinichen landete, aber sie nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Oberschenkel zum Ball ging und dieser somit über das Tor.

 

In der 50. Minute legten die Gäste durch Anja Kühn zum 0:3 nach, welche den Ball schön ins obere Eck zirkelte. Diese nutzte auch einen erneuten Ballverlust in der 58. Minute, welcher zum Konter führte und zum 0:4.

Sabine Schröder konnte nach einem Freistoß per Kopf 4 Minuten später das 0:5 erzielen und die Goalgetterin Vanessa Bretschneider wartete bis 87. Minute, eh sie zum 0:6 traf, wobei der Ball vom Pfosten ins Tor sprang. Den Schlusspunkt sezte die eingewechselte Susann Seiring. Ein zuvor zu kurz ausgeführter Freistoß führte erneut zum Ballverlust und dadurch zum 0:7.

Dem Schiedsrichter konnte dem gesamten Spiel über eine sehr gute Bescheinigung ausgestellt werden.

 

Fazit:
Bei einem Anschlusstreffer durch Pegau hätte das Spiel anders verlaufen können. Aber wer keine Tore erzielt, kann auch nix holen. Jede Woche so einen Kader und Pegau könnte vielleicht weiter vorn mitspielen.

 

Pegau:

Moritz, Bernstein (Otto), Heinichen (Schubert), Jahn (Staloch), Maluschka, Heinicke, Marke, Arnold, Bretschneider, Lange, Bublitz

 

 

Schiri: Henry Lickfeldt

Punktspiel SG Döbeln/Hartha - TuS Pegau 11:0 (6:0)

 

In Döbeln einfach nur Pech

 

Mit personellen Problemen musste Pegau die Fahrt zum amtierenden Platz 1 Döbeln antreten. Die ersten 15 Minuten spielte Pegau nur zu zehnt, eh man sich vervollständigen konnte.

 

Nach nur 5 Minuten erzielte Susann Grandke per Kopf nach einer Ecke das 1:0. Nur zwei Minuten später landete der Abstoß der Pegauer Torfrau direkt vor den Füßen von Katja Hempel, welche den Ball volley nahm und dieser auch noch den Weg zum 2:0 ins Tor fand.

Nur eine Minute später stand es schon 3:0 durch einen hohen Ball von Natalie Polster. Dann endlich vollzählig passierte den Pegauerinnen auch noch ein Eigentor zum 4:0.

Jetzt passierte 20 Minuten nichts eh in der 28. Minute Denise Wittig einen bereits gehaltenen Ball noch verwerten konnte. Zwischenzeitlich verletzte sich die Pegauer Torfrau noch am Ellenbogen, so dass ein richtiges Halten nicht mehr möglich war. Kurz vor der Pause erzielte Natalie Polster noch das 6:0.

Auch eine Pegauer Stürmerin wurde verletzt indem sie einen Ball aus kurzer Distanz direkt auf die Nase bekam.

 

In der zweiten Hälfte standen wieder alle auf dem Platz, jedoch angeschlagen ging es weiter. Döbeln zeigte ein gutes Kombinationsspiel und kam so nur drei Minuten nach Wiederanpfiff zum 7:0 durch Sandra Peukert und eine Minute später nach Ecke durch Denise Wittig zum 8:0.

In der nächsten viertel Stunde nahm Döbeln fairerweise den Spielfluss etwas raus und versuchte nur noch den Ball in den eigenen Reihen zu halten und zu kombinieren.

Dann die nächste Schrecksekunde. Ein hoher Ball im 5 Meter-Raum, Susann Grandke springt hoch und dabei stoßen sie und die Pegauer Hüterin zusammen., wobei die Pegauerin am Boden liegen bleibt.

Doch wer Pegaus Kampfgeist kennt, wusste dass man zu elft das Spiel beenden wird.

Denise Wittig konnte dann in der 66. Minute auf 9:0 erhöhen, obwohl die Hüterin noch dran war,aber der Ball unglücklich vom Pfosten ins Tor sprang.

In der 86. Und 88. Minute erhöhten Maria Kloss und Sarah Samse auf 11:0.

 

Der Schiedsrichter beendete ohne Nachspielzeit die Partie, welchem eine gute Leistung bescheinigt werden kann.

 

Fazit:

Am Anfang zu zehnt, zwei neue Spielerinnen im Kader ohne Spielpraxis, viele fehlende Stammspielerinnen kämpfte sich Pegau doch durch und hofft nun auf mehr Glück.

 

Pegau:

Moritz, Jahn, Maluschka, Schubert, Heinicke, Marke, Staloch, Arnold, Lange, Reiche, Bublitz

 

Schiri: Opelt (Falkenhainer SV)

Punktspiel SG LVB II - TuS Pegau 3:1 (1:1)

 

Pegau gibt Führung aus der Hand

 

Im zweiten Punktspiel traten die Pegauerinnen bei der SG LVB II an. Trotz einiger fehlender Stammkräfte konnte Pegau drei Wechselspieler aufbieten.

 

Den ersten Aufreger sollte es nur wenige Minuten nach Anstoß geben als Fabienne Bublitz den Ball aufs Tor schießt, die Hüterin den nicht halten kann und dieser weiter und weiter rollte. Aus unserer Sicht hatte der Ball schon die nicht vorhandene Torlinie überquert, bevor ihn die Hüterin zu fassen bekommt, jedoch der Schiedsrichter kein Tor gab.

Dann in der 11. Minute ein Abschlag von Carolin Sack, der Ball springt über die Abwehr, Fabienne Bublitz schnappt sich das Leder und schiesst dieses aus gut 20 Metern über die Torfrau hinweg zur 0:1 Führung.

So sollte es auch in die Halbzeit gehen, obwohl noch lange zu spielen war. In der 25. Minute wurde der Gegner nicht konsequent genug gestört, so dass die Gastgeberinnen durch Sophie Abraham zum Ausgleich kamen.

Weitere Chancen bis auf Standardsituationen ergaben sich auf beiden Seiten nicht.

 

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Pegau noch nicht ganz wieder auf dem Platz. Ein Angriff von links in der 50. Minute brachte die SG durch Anna Ritz zur 2:1 Führung.

Viel zu schnell und wieder durch fehlende Zuordnung legte Anna Ritz nur zwei Minuten später nach und schoss das 3:1.

Pegau, jetzt wacher, spielte nach vorn. Der nächste Aufreger sollte folgen als Nicole Marke von hinten kommt, sich den Ball schnappt und der Assistent auf Abseits zeigt.

Da aller guten Dinge drei sind, folgte der dritte Aufrger als erneut die Fahne hoch ging, als Fabienne Bublitz auf gleicher Höhe stand, den Ball bekam und zurück gepfiffen wurde.

In der Schlussphase gab es noch zwei verletzungsbedingte Wechsel, so dass Pegau nur noch im Mittelfeld agieren konnte und nach vorn nichts mehr ging.

So wurde den Gästen die Chancen genommen und die SG LVB konnte drei Punkte zu Hause lassen.

 

Fazit:
Trotz der Fehlentscheidungen durch das Schiedsrichtergespann hätte Pegau aus eigener Kraft die Chance auf wenigstens einen Punkt haben können.

Für Pegau lief die erste Hälfte besser und wenn man weiter so zusammen spielt, sind doch noch einige Punkte in der noch jungen Saison zu holen.

 

Pegau:

Sack, Heinichen (Reiche), Jahn, Heinicke, Marke, Neitzsch, Otto, Staloch (Schubert), Arnold, Lange, Bublitz (Guthe)

 

Schiri: Ihle (SV Grün-Weiß Miltitz)

Punktspiel TuS Pegau - Bornaer SV 1:1 (0:0)

 

Verdientes Unentschieden

 

Gleich am ersten Spieltag standen sich im Derby die Pegauerinnen und die Bornaerinnen gegenüber. Die Partie endete unentschieden.

In der ersten Hälfte schenkten sich beide nichts. Gefahr drohte nur durch Standardsituationen. Bei Pegau fehlte der letzte Pass in die Spitze und die im Tor stehende Marie Moritz konnte einige Schüsse entschärfen.

Borna fehlte auch der letzte richtige Zug zum Abschluss.

Die wohl größte Möglichkeit besaß Marie-Luise Arnold für Pegau als sie einen abgewehrten Ball aus der zweiten Reihe gefühlvoll auf das Tor brachte und sich der Ball knapp hinter dem Tor senkte.

 

In der zweiten Hälfte versuchten beide Mannschaften, den Führungstreffer zu erzielen. Dies gelang den Gästen in der 54. Minute. Eine Flanke von rechts konnte Marie Moritz noch nach außen lenken, doch Sarah Feiner stand richtig und brachte die Kugel im Tor zum 0:1 unter.

Pegau warf alles nach vorn, sollte doch wenigstens ein Punkt geholt werden. Wieder hatte Marie-Luise Arnold die Chance, doch statt flach zu schießen, ging der Ball hoch über den Kasten.

Weiter ging es nach vorn und nach einem Gerangel im 16er der Gäste wurde Fabienne Bublitz von den Füßen geholt. Den fälligen Elfmeter in der 76. Minute verwandelte die Kapitänin Nadja Neitzsch souverän.

Nochmal gab es Aufregung auf Pegauer Seite, da die Gäste erneut durch Standards gefährlich wurden. Doch Dank einer wieder mal starken Abwehrleistung der gesamten Mannschaft konnte der Punkt gerettet werden.

 

Fazit:
Trotz der langen Sommerpause und des fehlenden Trainings bei einigen hielt Pegau konditionell gut mit. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte ein Punkt geholt werden.

 

Pegau:

Moritz, Heinichen, Maluschka, Heinicke, Marke, Neitzsch, Otto (Reiche), Staloch, Arnold, Lange, Bublitz

 

Schiri: 

Grübel (TSV Lobstädt)

Nächster Termin:

Frauen:

04.11.2018 um 14:00 Uhr

 

  Chemie Böhlen - Tus Pegau

 

Treffen: 12:30 Uhr